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Veröffentlichung in der Art 11/12 S.122 „Sinnliche Analyse des Körpers“
INTERVI EW Manfred Zoller hört an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee auf – was bedeutet sein Abgang für die Künstleranatomie als akademisches Fach?
Die letzte große Bastion der Künstleranatomie befand sich an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, wo der Künstler und habilitierte Mediziner Zoller seit 1990 unterrichtete. Jetzt ging der 65-Jährige in den Ruhestand. Auch anderswo sieht es kritisch aus: In Leipzig beeinflusste Zollers Schüler Ingo Garschke, der 2010 im Alter von nur 45 Jahren starb, mit seinem Anatomieunterricht den Erfolg der aktuellen Figuration. Immerhin wurde jetzt zum Wintersemester 2012/13 als sein Nachfolger der Maler Ruprecht von Kaufmann berufen, in der Künstleranatomie noch ein unbeschriebenes Blatt. In Dresden, wo bis in die achtziger Jahre der große Gottfried Bammes lehrte, gab es nie eine ernstzunehmende Nachfolge. art: Herr Zoller, seit wann gibt es Künstleranatomie als Fach, und was müssen wir uns darunter vorstellen?
Das ausführliche Interviev hier als PDF
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Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
das kommende Wintersemester 2012/13 ist das letzte Halbjahr meiner Lehrtätigkeit an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee.
Für Kollegen, die an allgemeinen Anregungen oder an anatomischem oder anthropologischem Wissen für Ihren eigenen Unterricht interessiert sind, biete ich die Teilnahme an meinen Vorlesungen und den praktischen Kursen an. Ich wende mich natürlich auch an allgemein Interessierte. Insbesondere aber an jüngere Kollegen, die selbst unterrichten möchten - also im Sinne des Übens.
Die Vorlesung findet immer Freitag von 08.30 bis 09.30Uhr im Hörsaal C 105 statt.
Die praktischen Kurse finden jeweils Mi bis Fr von 09.30 bis 16.30 statt.
Die Einführungen der jeweiligen Kurse. die immer an einem (zweiten) Donnerstag liegen ( 18.10., 01.11.,15.11., usw.) muss ich selbst durchführen. Andere Tage stehen zur Verfügung.
Desweiteren werde ich mit den Studenten wieder in das Anatomische Institut gehen. Auch da besteht die Möglichkeit des Studierens.
Insbesondere denke ich an die Möglichkeit, sich im Unterrichten selbst auszuprobieren. Für Bewerbungen an Fachhochschulen und Hochschulen wird die Lehrtätigkeit an einer Hochschule im allgemeinen vorausgesetzt. Dafür bieten die praktischen Kurse mit dem figürlichen Zeichnen in meinem Unterricht Gelegenheit. Ich stelle gern Unterrichtszeit dafür zur Verfügung.
Für einen kollegialen Austausch zu Fragen/Anregungen zur Anatomie, des anatomisch-figürlichen Zeichnens oder meinetwegen des Tafelzeichnens schlage ich ein Treffen im Dezember in meinem Unterrichtsraum an der Schule vor.
Interessierte können sich bei mir melden.
Mit freundlichen Grüßen Manfred Zoller
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